Schlagwörter

,

Ich möchte ja jetzt nicht grossspurig wirken, aber es gibt ein paar Sachen, die können wir Schweizer besonders gut. Wir sind ein sehr pünktliches Volk, sagt man, mich ausgenommen an dieser Stelle. Ebenso sind wir korrekt, fair, und tragen Sorge zu unserer Umwelt. Unser Gesundheitssystem ist sehr vorbildlich und punkto Innovationen sind wir Nummer 1. Ja und was ist mit der Schweizer Küche? Ja auch ihr würde ich gute Noten verteilen, auch wenn ein bisschen deftig gekocht wird. Ein Highlight in unseren Backstuben ist nicht Betty Bossi, ok vielleicht auch ein bisschen, aber gemeint ist der Rüeblikuchen. Ursprünglich aus dem Aargau, darum wurde dieser Kuchen an ihrem Ursprungspunkt Aargauertorte genannt. Klassisch wird er mit einer Zuckerglasur versehen, und mit Marzipanrüebli belegt. Eines der vermutlich ältesten gedruckten Rezepten stammt aus dem Jahr 1892. Der Rüeblikuchen ist sehr saftig, süss und nussig und ist am zweiten Tag sogar noch besser als frisch.

DSC_0027

Rüeblikuchen klassisch

Zutaten

250g geraffelte Rüebli

4 Eier, getrennt

240g Zucker

250g geriebene Haselnüsse

1 Msp Vanillepulver

50g Mehl

1 TL Backpulver

0.5 – 1 unbehandelte Zitrone, abgeriebene Schale und 4 EL Saft

1 Prise Salz

 

Anleitung

Backofen auf 180 Grad vorheizen, und Backform vorbereiten.

Eigelbe und Zucker luftig-cremig aufschlagen. Nüsse, Rüebli, Vanille, Mehl, Backpulver und Zitrone gut mischen. Unter die Eigelbmasse rühren.

Eiweisse mit dem Salz steif schlagen, in Portionen unter den Teig heben. In die Form füllen und den Kuchen auf zweitunterster Rille 50 Minuten backen.

Für den klassischen Kuchen eine Zuckerglasur herstellen, und auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.

Wer es etwas exotisch mag, kann dem Teig Ingwerpulver beifügen. Dies gibt dem Kuchen einen würzigen, frischen Geschmack.

DSC_0018

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!

♥Nadine

Advertisements