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Ich möchte ja gerne abnehmen, aber es geht einfach nicht! Wie oft hat man den Satz schon gehört oder sogar selber schon ausgesprochen? Viele Male, schätze ich. Wir befinden uns Anfangs der Fastenzeit. In dieser Zeit verzichten manche auf Zucker, manche auf Kohlenhydrate und manche verzichten auf den Alkohol. Es gibt auch Hardcore Faster, die ernähren sich phasenweise sogar nur flüssig. Tönt echt krass, aber es geht unter einer Vorrausetzung: Es muss im Kopf stimmen. Mit dem Kopf steht und fällt ebenfalls das Vorhaben ein paar Kilos zu verlieren. Ich kann euch sagen, wenn es im Oberstübchen stimmt, dann ist es gar nicht so schwer, und ich spreche da aus Erfahrung. Vor 3 Jahren war ich wirklich zu schwer, und da begann ich mich einem Abspeckvorhaben anzunehmen. Schlussendlich nahm ich in ca. 1 Jahr 18kg ab. Ich wurde von vielen Seiten gefragt, wie ich das gemacht habe, und wisst ihr was? Von einem Tag auf den anderen machte es Klick im Kopf, und ich wusste einfach, dass ich es kann. Die Kalorien wurden stark reduziert. Am Anfang habe ich sie sogar gezählt, was sich später automatisierte, da ich irgendwann alle Kalorienangabe der Produkte auswendig wusste =) Ich war schon immer sportlich, ich steigerte aber meine Einheiten, vor allem schwamm ich sehr viel. Gottseidank, denn inzwischen bin ich zur Triathletin herangewachsen 😉

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Die ideale Zeit um den Körper um ein paar Kilos zu erleichtern, ist jetzt. Und nicht erst, wenn wir uns schon in einen Bikini zwängen sollten 😉 Ich weiss, wenn du dir Nahrungsmittel gewöhnt bist, und du dich immer jeden Tag ähnlich gleich ernährst, hat es hart umzustellen. Um euch ein bisschen unter die Armen zu greifen, und euer Vorhaben zu unterstützen habe ich euch ein paar Tipps zusammengestellt.

 

1. Setze dein Umfeld in Kenntnis Erzähle deiner Familie, Freunden und Bekannten von deinem Abspeckvorhaben. Vielleicht hat gleich jemand Lust sich dir anzuschliessen? Zudem wäre es doch sehr peinlich, wenn du erzählst du willst abnehmen und dann erwischt man dich mit einem Schoggigipfeli oder einem deftigen Stück Torte 😉

2. Plane deine Mahlzeiten Wenn du planlos isst, passiert es schon eher, dass du unbewusste Lebensmittel zu dir nimmst. Nur noch hier schnell ein Stück Brot oder kurz ein Snack, und schon schlägt das gross zu Buche. Darum, plane deine Mahlzeiten und kaufe auch nur die Zutaten ein, die du auch geplant hast. So umgehst du, dass der Kühlschrank überfüllt ist mit leckeren Sachen.

3. Schreibe Essenstagebuch Es hilft, wenn du dir aufschreibst, was du isst. Am besten trägst du immer ein kleines Notizheft mit dir herum, um dort deine gegessenen Lebensmittel einzuschreiben. Warum dieser Aufwand? Wir essen viel zwischen durch, und vor allem stopfen wir uns unbewusste Essen in uns hinein. Beim Aufschreiben kannst du nicht lügen. Am Abend schaust du kurz in dein Essensbüchli, und ziehst Bilanz. Es kann sein, dass du zu Beginn vielleicht ein bisschen erschreckst. Gewöhne dir vor allem bei Snacks an, dich zu fragen, ob du das jetzt wirklich unbedingt essen willst.

4. Der Klassiker: Gehe nie mit Hunger einkaufen Das weiss jeder, aber macht ihr es auch? Eine neue Studie beweist, dass Menschen die mit Hunger einkaufen gehen, viel zu viele Lebensmittel einkaufen, die sie gar nicht benötigen. Aber gegessen werden sie ja trotzdem. Darum gehe immer mit vollem Magen und ohne Hunger einkaufen. Schreibe dir einen Einkaufszettel und halte dich strikt an diesen, so kannst du Fehlkäufe vermeiden.

5. Ersetze ungesunde Lebensmittel Du benutzt Salatfertigsauce? Dann steige doch auf Hüttenkäse und gesundes Olivenöl um. Fruchtjogurt lässt sich mit Naturquark und frischen Früchten ersetzen. Und das Müesli lässt sich gut selber mischen mit im Ofen gerösteten Nüssen. Es gibt unzählige Möglichkeiten, Lebensmittel zu ersetzen, die uns nicht gut tun. Verhindere Fertigprodukte und verwende nur frische Lebensmittel, die schmecken mit der richtigen Zubereitung eh viel besser.

6. Habe immer eine Notfallration bereit Nichts ist unangehmer, als ein penetrantes Hungerfühl. Und genau in solchen Situation greifen wir herzlich gerne zu den falschen Lebensmittel. Das Hirn schaltet aus und wir möchten einfach das Hungergefühl ausschalten. Um das zu verhindern, halte immer eine Notfallration bereit. Sei das ein Apfel in der Tasche, oder geschnittenes Gemüse wie Gurken und Rüebli in einem Tupperware. Übrigens, gegen Heisshunger hilft Minzentee, Zähneputzen oder einen Kaugummi.

7. Rationiere Zucker Dass sich Zucker in von uns unbewussten Lebensmittel einschleicht, wissen wir ja bereits. Achte beim Einkaufen auf die Etikette auf der Rückseite und studiere die Inhalte der Lebensmittel. Zucker versteckt sich auch als Fremdwort, hier mehr dazu in einem älteren Beitrag. Aber Achtung, auch Fruchtzucker ist nicht gerade förderlich zum Abnehmen. Ihr könnt euch merken, je sonnengereifter die Frucht, desto mehr Zucker beinhalten sie. In der Zeit des Abspeckens verzehrt nicht mehr als 2 Portionen Früchte, und bevorzugt Apfel, Birne, Beeren, Avocado und Papaya.

8. Lenkt euch ab Je mehr übrige Zeit, desto mehr studieren wir am Essen herum. Das ist gar nicht gut, das Essen soll nicht der Mittelpunkt im Leben werden, sonst habt ihr ein Problem. Geht hinaus an die frische Luft, treibt Sport oder trifft euch mit einer Freundin auf einen Kaffee (aber ohne Patisserie).

9. Keine Angst vor Fetten Habt keine Angst vor Fetten. Fett ist manchmal besser als sein Ruf der es umgibt. Aber eben nur manchmal. Das heisst bevorzugt hochwertige und gesunde Öle wie Kokosöl, Olivenöl und Rapsöl. Bratet auch das Fleisch nicht mehr mit Butter an, sondern mit Öl. Fette sind gesund, sie spülen, um es einfach auszudrücken, die Fettpolster aus. Praktisch oder?

10. Reduziert Kohlenhydrate Und tut dies stark! Denn der Körper braucht nur einen ganz kleinen Teil an Kohlenhydrate, viel wichtiger sind Fette. Esst nur Kohlenhydrate, und auch nur ein bisschen, wenn ihr Sport macht. Kohlenhydrate, die man nicht verbrennt, wandelt sich in Zucker um und setzt sich am Körper fest. Hier mehr dazu in einem älteren Beitrag.

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So, meine Lieben, ich hoffe euch mit meinem Tipps unterstützen zu können. Falls jemand noch mehr Tipps und Unterstützung wünscht, dürft ihr euch gerne bei mir melden. Ich freue mich über jedes Mail, Kommentar und Rückmeldungen. Einen herrlichen Sonntag (trotz garstigem Wetter) wünsche ich euch!

♥Nadine

 

 

 

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