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Guten Abend miteinander!

Nach dem letzten Eintrag, schreibe ich heute über die passende Ausrüstung zum Laufen, besonders im Winter. Wenn ihr euer Trainingszeitpunkt wählt wie ich, so ist es immer schon stockfinster. Dann ist es besonders wichtig, dass ihr passend gekleidet seid. Als Anfänger braucht ihr keine Profilaufschuhe und kein hochmodernes GPS. Hier mein Tipp an euch: Haltet es einfach!

Das wichtigste: Passende Laufschuhe

Nichts ist unangenehmer, als ein Paar Schuhe, das drückt. Umso schlimmer wenn es sich hierbei um ein Paar Sportschuhe handelt. Lasst euch in punkto Laufschuhe gut beraten, denn ein guter Schuh ist nicht nur bequem, sondern schützt auch die Gelenke vor Schlägen, insbesondere die Knie. Gut beraten seit ihr in Langenthal bei Schumacher Intersport. Oder wer nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, bei Ochsner Sport ist die Beratung auch gut. Wichtig ist, dass man euer Laufschritt zuerst auf einem Laufband beobachtet, und ihr erst dann einen passenden Schuh zum Probieren bekommt. Testet ihn ordentlich aus, lauft und hüpft umher und verlasst euch dabei auch auf das Auge des Beraters.

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Die Unterwäsche

Für Frauen kaum wegdenkbar: Der Sport BH. Kauft ihn lieber eine Nummer kleiner, schliesslich muss alles an seinem Ort bleiben =) Wenn es besonders kalt ist draussen, zieht als erste Schicht über der Haut gleich Thermounterwäsche an. Es gibt dafür Spezielle, die für den aktiven Sport gemacht sind. Wer besonders zarte oder auf Blasen anfällige Füsse hat, der sollte sich Sportsocken kaufen. x-Socks sind an dieser Stelle eine gute Investition. Ich spreche bewusst von Investition, da diese nicht ganz günstig sind. Sie halten jedoch jahrelang und sind es somit wert.

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Lauftights

Das sind diese engen, manchmal unvorteilhafte meist schwarze Sporthosen. Es gibt hier extra dicke, solche für den Winter. Macht es nicht wie ich und geht mit ein paar dünnen Tights an einen Lauf wenn es schneit. Man verfriert fast. Gottseidank nur fast. Bitte nicht in diese weiten Schlabbertrainerhosen laufen, sie sind etwas für zuhause auf der Coach, darum lasst sie auch dort. Baumwollhosen sind definitiv nicht zum Laufen geeignet!

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Oberteile

Ich frage mich vor praktisch jedem Training, was ich nun anziehen soll. Habe ich zu kalt, kann ich nicht effizient trainieren. Habe ich zu warm, ist es mir nicht angenehm. Eine gute Messlatte ist, wenn ihr fertig angezogen nach draussen steht und dann fröstelt. Ich handhabe es so, ist es wirklich sehr kalt (bedeutet bei uns mehr als -5 Grad) ziehe ich als erste Schicht einen Thermolangarmshirt an, darüber einen dünnen atmungsaktiven Pullover und dann eine dünnere Sportjacke, das klappt für lockere und härtere Trainings. Ist es um die 0 Grad, so ziehe ich das Thermoshirt und die Sportjacke an. Und bei allen darüberliegenden Temperaturen, kommt als erste Schicht entweder ein T-Shirt oder einen dünnen Pullover in Frage, darüber wieder die Sportjacke. Man hat die Tendenz dazu, eher zu viel anzuziehen. Wenn ihr euch unsicher seit, oder einfach keine Lust zum Frieren, so zieht euch lieber mehrere dünnere Schichten an, dann kannst du immer noch die Jacke um den Bauch binden.

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Die Kopfbedeckung

Kalte Ohren mag niemand. Auch nicht beim Sport! Dafür wählt einfach was ihr am bequemsten findet. Es geht alles, von der Wollmütze bis zum sportlichen Stirnband. Ich wähle immer eine locker sitzende Wollmütze wenn es schneit, denn ich möchte nicht, dass meine Haare nass überall am Kopf kleben. Ansonsten nehme ich immer das Sportstirnband, denn es hält gleichzeitig meine Haare zurück, damit ich diese nicht ständig neu zusammenbinden muss. Was auch sehr praktisch und ideal sind, sind diese Schlauchschäle. Man kann sie als Stirnband, als Halstuch oder als Gesichtskälteschutz benutzen.

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Die Pulsuhr

Wie am Anfang geschrieben, ihr braucht zu Beginn sicherlich keine Pulsuhr. Es ist eher wichtig, seinen Körper kennen zu lernen, und dies geht mit fühlen am Anfang besser als mit analysieren. Die Pulsuhren sind von da an praktisch, wo spezifisch trainiert wird. Die heutigen Pulsuhren können schon sehr viel, haben zum Teil sogar Trainier Funktionen. Ich brauche meine da ich nach Pulsbereich trainiere, und vorallem für Intervalle.

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Winterausrüstung

Bei laufen im Dunkeln ist eine Leuchtweste und eine Lampe ein absolutes Must Have. Nicht nur für euch, sondern auch für die Autofahrer die euch kreuzen. Nichts ist erschreckender als eine dunkle Gestalt draussen. Leuchtwesten gibt es in fast jedem Sportgeschäft zu kaufen. Lampen gibt es 2 verschiedenen Variationen. Du kannst sie entweder in der Hand tragen, z.B. ein Velolicht oder eine Taschenlampe. Oder wenn du deine Hände frei haben möchtest, benutzt du eben eine Stirnlampe. Die von Mammut ist übrigens super, du kannst drei verschiedene Stärken einstellen, und sie ist leicht. Zur Winterausrüstung gehören allenfalls noch Handschuhe, ich mag es überhaupt nicht, da friere ich lieber ein bisschen. Wenn ihr lieber warme Hände möchtet, kauft euch doch dünne Sporthandschuhe, denn die normalen Handschuhe sind wohl ein bisschen unbequem 😉

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Musik

Als ich nocht so viel trainierte wie jetzt, konnte ich die Läufer nie verstehen die Musik zum Training hörten. Warum machen die das? Es gibt doch im Wald genug schöne Naturgeräusche, zudem tut ein bisschen Stille gut. Jein. Ist natürlich alles wunderbar und schön, aber wenn du ein hartes Intervall läufts, oder etwa 3x in der Woche alleine unterwegs bist, kann Musik sehr motivierend, anspornend und eine Abwechslung sein. Der Ipod nano ist dafür ideal, einfach an die Jacke klemmen, dazu die passenden Ohrenstecker, und los geht’s.

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Einen schönen Abend wünsche ich euch!

♥Nadine

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