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Ich bin müde

Es ist zu kalt

Es ist zu dunkel

Es regnet

Morgen vielleicht

Der Fuss tut weh

Ich habe meine Tage

Kommen euch diese Ausreden bekannt vor? Die werden dir nach diesem motivierenden Beitrag hoffentlich vergehen. Achtung, fertig und rein in die Laufschuhe! Change your mind, change your Body…

Warum gerade laufen?

Weil es eine herrliche Weise ist, den Alltag los zu lassen, den Kopf zu lüften und sich einfach gut dabei fühlen.

Ja, man sich gut fühlen beim Laufen. Vielleicht hast du bis jetzt nur Lauferfahrungen mit stechender Lunge, bleischweren Beine und mit dem Gang eines Zombies gemacht. Das ist nicht weiter schlimm, wir machen es von nun an einfacher besser.

Laufen ersetzt den Psychiater =)

Draussen in der Natur rennen, nur du, deine Gedanken und das Geräusch deines Atems. Macht süchtig!

Laufen schüttet Endorphine aus, das sogenannte Glückshormon. Run happy!

Weil es gesund ist.

Wir tanken Energie beim Training. Du wirst dich danach wohl ziemlich kaputt fühlen, aber der Energiekick nach der Erholungsphase wird dich regelrecht beflügeln.

Wie verbrennen diverse Kalorien, was doch schon ein guter Grund ist sich die Laufschuhe zu schnüren. Das heisst aber nicht, dass du danach per express in den McDonalds fahren solltest als Belohnung. Denn dann wärst du wieder gleichweit…

Regelmässiges laufen regt nicht nur das Kreislaufsystem, sondern auch die Verdauung an.

Für die Fitness.

Der Körper wird definierter. Plötzlich sind da Muskeln wo es vorher noch geschwabbelt hat.

Eine halbe Stunde am Stück zu laufen wird mit ein bisschen Geduld zum Kinderspiel.

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Das sind hoffentlich für dich genug Motivationsgründe, um es mit Laufen zu versuchen. Wie du genau vorgehen solltest, damit du es länger als nur eine Woche machst, solltest du diese Punkte einhalten.

Tempo:

Bitte nicht lossprinten wie Hussein. Auch nicht rennen wie pickt, wenn du einen schönen Mann oder eine schöne Frau beim Vorbeilaufen mit deinem horrenden Tempo imponieren möchtest. Denn danach wirst du das Bedürfnis nach einer Sauerstoffmaske haben. Das Tempo musst du so wählen, dass du dich wohl dabei fühlst, und es sich locker anfühlt. Ein guter Messpunkt ist, du musst noch mit deinem Laufpartner reden können.

Häufigkeit:

Wenn du bei absolut null anfängst, solltest du zu Beginn nicht gleich jeden Tag rennen gehen. Nach ein paar Wochen, wenn nicht schon nach einer, wirst du die Schnauze voll haben, und die Laufschuhe entnervt in eine Ecke schmeissen. Schliesslich wollen wir unser neues Hobby langfristig ausführen. Zwei Mal in der Woche reichen am Anfang aus, einmal ist aber zu wenig. Wenn es dich dann so richtig packt, werden dir zwei Mal nicht mehr reichen. Laufen macht süchtig!

Trainingsumgebung:

Wechsle deine Trainingsstrecke jedes Mal, einmal in den Wald, das nächste Mal an der Aare entlang, und nach ein bisschen Training steht coupiertem Gelände nichts mehr im Wege. Achtet darauf, selten auf Teer zu laufen, die Schläge auf die Gelenke sind viel höher. Es ist angenehmer und sowieso viel schöner auf einem weichem Waldboden zu laufen.

Ernährung:

Bitte nicht meinen, einen riesen Teller Spaghetti muss vor jedem Training verdrückt werden, damit die Leistung gebracht werden kann. Das ist falsch. Esse bis etwa 1.5h vorher nichts mehr, solltest du dennoch etwas brauchen, dann greife zur alt bewährten Banane. Mit Hunger ein Training zu starten ist auch nicht richtig. Aber mit sehr vollem Magen ist Laufen sicher sehr viel unangenehmer als mit leeren Magen.

Training:

Als blutiger Anfänger/in musst du zuerst eine Grundlage aufbauen. Stelle dir ein Klötzliturm vor. Um in die Höhe zu wachsen, muss dieser einen guten, stabilen Grund aufweisen. Ist ja auch beim Hausbau so, sonst fällt das Gebäude in sich zusammen. Dasselbe gilt beim Sport, zuerst die ganz ganz untere Schicht seriös aufbauen. Die erreichst du, wenn du zu Beginn ein Lauf- und Gehintervall machst. Beginne mit 3 Minuten locker laufen und danach 2 Minuten schnelleres Gehen. Diesen Intervall wiederholst du 5 Mal. Sollte das dann irgendwann kein Problem mehr sein, steigere mit 5 Minuten laufen und 2 Minuten gehen. Danach steigere den Intervall auf 6-7 Mal.

Beim Training gilt:

Zuerst wird die Häufigkeit gesteigert, dann der Umfang und erst dann die Intensität!

Motivation:

Ich weiss, der innere Schweinehund kann verdammt stark und grausam sein. Dagegen hilft, wenn du dir einen Laufpartner/in suchst. Schön wäre es, wenn natürlich ein guter Freund/in gleich mit dir neu mit dem Laufen beginnt, sozusagen ein gemeinsames Projekt startet. Ihr könnt euch gegenseitig motivieren, das macht einiges leichter. Laufe an festen Wochentagen, somit wird es zum festen Termin. Schaue darauf, am Anfang nicht an zwei hintereinander folgenden Tagen zu Laufen.

Tips:

Krafttraining ist eine wunderbare Ergänzung zum Laufen, denn Muskeln schützen die Gelenke vor Verletzungen. Ebenso ist beim Laufen die Rumpfmuskulatur sehr gefragt. Dazu macht doch die Übungen von meiner Ran an den Speck Serie, das sind alles einfache Übungen die zu Hause ohne Geräte ausgeführt werden können. Ihr müsst nicht gleich mit Triathlon beginnen, aber Schwimmen und Velofahren sind ebenso Sportarten, die zum Laufen passen. Es ist ein toller Ausgleich, bei dem keine Schläge auf die Gelenke passieren, und trotzdem die Ausdauer und die Kraft fördern die du zum Laufen brauchst.

Zielsetzung:

Vielleicht fällt es euch leichter, wenn ihr ein Ziel vor Augen habt. Sei dieses, in 6 Wochen eine halbe Stunde am Stück locker zu Laufen, oder einen 5 Kilometer Lauf zu absolvieren. Überlegt euch etwas, das zu euch passt. und was ihr mit dem Laufen erreichen möchtet.

So, jetzt wisst ihr wie, alle Ausreden sind ab nun passé =) Hoffentlich seid ihr nun so motiviert, dass Ausreden gar nicht mehr ein Thema sind. Beim nächsten Beitrag gebe ich euch Tips für die Ausrüstung und Bekleidung. Bei Fragen dürft ihr euch ungeniert bei mir melden, ich helfe sehr gerne weiter. Auch über Kommentare und sonstige Rückmeldungen freue ich mich sehr!

Sportliche Grüsse

♥Nadine

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